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Erste Messergebnisse des Forschungsprojektes 25square

|   Auto-Intern

Seit Beginn der Förderung des Forschungsprojektes 25square am 01. August 2020 hat sich einiges getan. Das Projekt, eine Zusammenarbeit zwischen Auto-Intern, Okeanos und BO-I-T, befasst sich mit der Erkennung und Vorhersage von Starkregenzellen in urbanen Räumen.

Durch engmaschige Positionierung von im Projekt entwickelten Regenmessstationen soll eine Datenbasis für modellgestütze Prognosen geschaffen werden. Mehr zum Inhalt des Projektes erfahren Sie hier.

Wie bereits berichtet, wurde das Eintragungsverfahren für das "schnelle Schutzrecht" Gebrauchsmuster Mitte August erfolgreich abgeschlossen. Für Gebrauchsmuster gelten ähnliche Rechte wie für Patente: nur die Inhaber sind befugt, die Erfindung zu nutzen, herzustellen und zu vertreiben. Die Eintragung zeigt, dass das Produkt einen innovativen Charakter hat und eine Ingenieursleistung darstellt.

Auch die Hürde der ersten Testmessung ist bereits genommen: Zum Beregnen mit verschiedenen Regenstärken unter Laborbedingungen konnte dank der guten Kontakte von Okeanos eine Beregnungsanlage der Ruhr-Universität Bochum verwendet werden. Vor jeder Testmessung sind laut Projektleiterin Tabea Röthemeyer die drei wichtigsten Fragen folgende: Welche Parameter im Messaufbau müssen und können verändert werden? Wie kann die Messung reproduzierbar gestaltet werden? Wie gehen wir bei der Auswertung vor?

Nach jeder Testmessung folgt eine Phase der Revision. Auf Basis der Ergebnisse können die Bauteilparameter und auch die Abläufe der Digitalisierung der Messdaten angepasst werden. Dieser iterative Prozess führt zu einer kontinuierlichen Verbesserung des Messaufnehmers. 

Funktionieren Hardware und Datenaufnahme, besteht der nächste Schritt in der softwaregestützten Datenauswertung und mathematischen Modellbildung. Auf Basis dieser ließen sich bei engmaschiger Positionierung der Messzellen Prognosen zu räumlichen Verläufen und Intensität von Starkregenzellen erstellen.

"Der anstrengende Teil ist noch nicht vorbei, aber der interessante Teil beginnt jetzt", so Projektleiterin Tabea Röthemeyer. Es bleibe abzuwarten, welche Ergebnisse nachfolgende Testmessungen bringen werden, die Stimmung im Team sei jedoch optimistisch. Parallel zu den folgenden Hardwareiterationen könne innerhalb der nächsten Wochen bereits mit der Modellentwicklung begonnen werden.

Kontakt
Tabea Röthemeyer, Projektleiterin
tabea.roethemeyer@gruppe.ai
 

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