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Wir feiern vier Monate 25square

|   Auto-Intern

Das Gebrauchsmuster ist angemeldet, die ersten Labortests sind geschafft, das Messprinzip funktioniert. Was gibt es noch Neues bei 25square?

Am 1. August 2020 begann mit der Förderung durch den mFUND des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur unsere Arbeit. Es hat sich viel getan in dem ersten Quartal unseres Forschungsprojekts. Erst kürzlich, am 2. Dezember 2020, konnte 25square sich bei dem deutschlandweiten Wettbewerb Innovation Day 2020 der Business Metropole Ruhr gegen neun andere Start-Ups durchsetzen. Mit dem ersten Platz des Wettbewerbs sicherten wir uns auch zusätzliche Fördermittel. Diese werden wir für die angestrebte Gründung und unsere digitale Präsenz nutzen. 

25square will die Erkennung und Vorhersage der Zugrichtung von Starkregenzellen in urbanen Gebieten ermöglichen. Bisherige Vorhersagen auf Grund von Wetterdaten können das nicht leisten – dafür ist die räumliche Auflösung des Regenradars nicht hoch genug.

Wir bei Auto-Intern entwickeln die Hardwarekomponente sowie die Software zur Steuerung der Datenaufnahme für 25square. Die Hardwarekomponente generiert ein digitales Signal, das die Softwarekomponente für die Datenauswertung weiterleitet. Auf Basis der Daten, die wir aufnehmen, bildet unser Projektpartner Okeanos ein mathematisches Modell. Damit können Vorhersagen zu Stärke und Verlauf der Zelle getroffen werden. Mehr zu dem Inhalt des Projekts erfahrt ihr hier.

Die ersten Testmessungen im Labor fanden in den Räumen der Ruhr-Universität statt - mehr zu den ersten Früchten des Projekts erfährst du hier. Nun hatten wir ein zweites Mal die Chance, unter Laborbedingungen zu messen. Unser Team besuchte gemeinsam das Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) in Gelsenkirchen. Das IKT verfügt über einen Regenmessaufbau, den wir für unsere Messungen nutzen durften. Die gewonnenen Daten sind sehr wertvoll für die Weiterentwicklung unserer Hardware. Deshalb freuen wir uns sehr, dass das IKT uns auch ein weiteres Mal eine Messung in der Anlage ermöglichen wird.

Mit der Hardware haben wir seit dem letzten Update große Fortschritte gemacht: Mittlerweile steht die zweite Hardwareiteration. Was hat sich im Vergleich zum ersten Prototypen verändert? "Die Platte zur Ermittlung der Regenintensität ist gleich geblieben. Die dazugehörige Platine hat jetzt aber ein Gehäuse. Dadurch ist sie nun wasserdicht, was das Messen erleichtert", verrät Projektleiterin Tabea Röthemeyer. "Außerdem funktioniert die neue Iteration einfacher. Vorher mussten wir einen Schwingkreisparameter von Hand einstellen, das stellt sich jetzt von selbst ein." Für die Messungen mit der neuen Iteration bedeute das vor allem eine höhere Reproduzierbarkeit. Außerdem stellen wir von der zweiten Iteration gleich mehrere Exemplare her, sodass wir mehr Daten aufnehmen können. Hilfreich ist auch, dass wir die Daten der Prototypen nun miteinander vergleichen können. 

Nach den Testmessungen mit jeder Iteration folgt eine Phase der Revision. Dabei lernen wir aus den Unzulänglichkeiten der letzten Version und verfeinern unsere Messung immer weiter. Je feiner die Messung, desto genauere Vorhersagen können wir später auf Basis unserer Daten treffen. Mit diesen Vorhersagen können wir vor allem Betreibern städtischer Infrastruktur, potenziell aber auch Privatpersonen helfen. Dann werden wir vielleicht nie wieder von plötzlichem Starkregen überrascht.

 

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