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Ordnung im Hause: Inventory Management mit Partkeepr

|   Allgemeines

Mit unserem Inventory-Management-System Partkeepr ist Ordnung in unser Lager eingezogen. Was kann so ein Inventory-Management-System? Warum haben wir uns ausgerechnet für Partkeepr entschieden? Dennis Angilella und Zeynep Daskin, unsere beiden Verantwortlichen für die Datenbank, erzählen mehr dazu.

Was ist Partkeepr?
Zeynep:
Partkeepr ist ein Inventory Management System. Das ist eine Datenbank, in der du dein Lager komplett digitalisieren kannst. Unser Lager besteht vor allem aus Platinen-Bauteilen für unsere Hardwareentwicklung. Wir können dort jederzeit nachschauen, von welchen Bauteilen wir welche Stückzahl haben und wo genau sie zu finden sind. Das ist im Entwicklungsprozess sehr nützlich, aber auch für die Inventur. Dennis hat das System aufgesetzt und ich führe und pflege das System. 
Dennis: Jeder kann Partkeepr benutzen, ohne dafür eine Lizenz erwerben zu müssen, es ist Open Source. Als ich den Auftrag erhalten habe, ein Lagersystem aufzusetzen, habe ich mehrere Kandidaten ausgetestet. Partkeepr hat im Vergleich am besten zu uns gepasst. 

Warum gerade Partkeepr?
Dennis:
Hauptsächlich, weil wir das mit Containertechnologie hosten können. Das bedeutet, dass das System zwar gemeinsam mit anderen auf einem Server liegt, aber isoliert von den anderen Prozessen. Das bedeutet weniger Wartungsaufwand. Gleichzeitig sind Container schnell aufgesetzt. Container teilen sich anders als eine Virtuelle Maschine mit dem Host-System den Kernel. Der Kernel ist der zentrale Bestandteil eines Betriebssystems, der die unterste Softwareebene steuert und direkt mit der Hardware kommuniziert. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass es weniger Software braucht, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Zudem hat Partkeepr eine Python-API. Eine API ist eine Schnittstelle, wie beispielsweise ein USB-Anschluss auch eine Schnittstelle ist, an der ein PC mit dem USB-Stick kommunizieren kann. In diesem Fall bedeutet das, dass ein in der Programmiersprache Python geschriebenes Programm mit Partkeepr kommunizieren kann.
Zeynep: Außerdem kann man auf Partkeepr auch von zu Hause aus zugreifen. Das ist nützlich, da wir gerade alle so viel wie möglich im Home Office sind. 
Dennis: Für unser Team habe ich dazu eine Read-Only-Version programmiert, in der wir die Partkeepr-Datenbank nach Bestand und Lagerort unserer Bauteile abfragen kann, ohne Änderungen vornehmen zu können.

Zeynep, du hast Mitte letzten Jahres angefangen, unser Lager zu digitalisieren. Was denkst du, ist ein Ende in Sicht?
Zeynep:
Momentan gibt es bei uns 142 Kategorien und insgesamt 204.202 Bauteile. In der Grafik kannst du sehen, wie viele Bauteile ich von Mai bis November letzten Jahres eingepflegt habe. Ich habe dabei festgestellt, dass ich mit der Aufgabe nie wirklich fertig sein kann - auch, wenn mittlerweile fast alle Bauteile, die wir auf Lager haben, digitalisiert sind. Weil wir ständig neue Prototypen entwickeln, kommen auch immer wieder neue Bauteile dazu. Unser Lager ist mittlerweile aber viel organisierter. Platinenbauteile sind absolut winzig, deswegen lagern wir sie in kleinen Tüten oder Kasetten, die wir an Rahmen befestigen. Der Vergleich, wie unser Lager im Mai aussah und wie es momentan aussieht, ist aber sehr bestätigend. Im oberen Bild sieht man es jetzt, im Februar, und im unteren im Mai.

Danke euch für das Gespräch!
Zeynep: Gerne.
Dennis: Nichts zu danken.

 

Hier geht es zu Partkeepr: partkeepr.org

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