Skip to main content

“An jeder Ecke wird hier Zukunft gemacht”

|   Gruppe.ai

Wir starten mit einem neuen Executive Director PR in den April. Tobias Kestin schreibt bereits seit 23 Jahren – erst als Journalist, dann als PR- und Marketing-Experte. Für seine Zeit bei der AI-Gruppe hat er große Pläne.

Ab dem 1. April wird kümmert er sich bei uns um alles rund um die Öffentlichkeitsarbeit. Im Interview erzählt er von sich, was ihm im Beruf wichtig ist und seiner Freundschaft zu Nerds. 

Wie war dein beruflicher Werdegang bisher?
Ich schreibe, seitdem ich 15 bin. Für das Jugendmagazin in meiner Heimatstadt Kamen durfte ich damals das Videospiel “Star Wars: Jedi Knight” testen und einen Testbericht dazu verfassen. Mein Chefredakteur hat ihn komplett zerrissen und umgeschrieben, aber ich habe pro Zeile 6 Pfennig bekommen. Das war das erste Geld, das ich irgendwie mit Journalismus verdient habe. Ich dachte nur: “Wie jetzt, ich kann machen, was mir sowieso Spaß macht, bekomme ein Videospiel vor Release und werde dafür auch noch bezahlt?” Also habe ich ein bisschen studiert, das Volontariat gemacht und im Anschluss mehrere Jahre eine Sportredaktion in Süddeutschland geleitet. Aus Heimweh zog ich zurück in das Ruhrgebiet. Ich hab dann Online-Zeitungen auf der technischen Ebene mit aufgebaut, eine Lokalzeitung beraten und bin dann eher zufällig in die PR und Marketing für ein Softwareunternehmen gerutscht. 

Wie bist du zur AI-Gruppe gekommen?
Nach einem guten Jahr Elternzeit, das ich sehr mit Tochter (3) und Sohn (2) genossen habe, war ich wieder auf der Suche nach einem neuen Job. Mario kam auf mich zu, wir kennen uns noch aus der Schulzeit. Ich freue mich sehr, wieder etwas Nerdiges machen zu können. Wie Mario so passend sagt, bin ich zwar kein Nerd, aber ein Nerd-Freund. 

Was macht dich zu einem Nerd-Freund?
Das fing auch schon in der Schulzeit an. Ich hatte damals eine Clique mit zwei Mädels, wir haben den ganzen Tag South Park geschaut und Websites “programmiert”. Das war Ende der 90er, Anfang 2000. Jahre davor hab ich mal einen großen Stapel DOS-Magazine geschenkt bekommen, in dem seitenlange Basic-Codes abgedruckt sind. Den musste ich nur in meinen 386er tippen und ich hatte ein fertiges Spiel. Ich fuchse mich immer noch gern in solche Sachen rein und habe zum Beispiel ehemaligen Kollegen Webseiten gebaut. So habe ich mir ein solides Wissen an Programmier-Grundlagen, HTML und CSS angeeignet, das mir immer mal wieder den Tag rettet. In einigen meiner Redaktionen galt ich da schon als ‘richtiger’ Programmierer, im Vergleich mit meinen zukünftigen Kollegen bei der AI-Gruppe wird meine Qualität aber wohl eher im Schreiben und Recherchieren liegen. Als Journalist habe ich gelernt, dass man selbst die außergewöhnlichsten Dinge als gewöhnlich wahrnimmt, wenn es das Tagesgeschäft ist. Ich möchte mit einem frischen Blick von außen hervorheben, wie cool die Entwicklung bei uns wirklich ist.

Was sind deine Erwartungen an deine Arbeit bei der AI-Gruppe?
Wenn man in die Räume der AI-Gruppe geht, sieht man ja an jeder Ecke, dass dort Zukunft gemacht wird. Das ist nicht nur Dampfplauderei. Wir machen jetzt schon die Dinge, über die andere nur reden, ob Predictive Maintenance oder die Herstellung von Sensoren für einen der größten Mobilitätsanbieter der Welt. Gleichzeitig ist die AI-Gruppe nach innen irrsinnig sympathisch: Was bei anderen Unternehmen manchmal etwas aufgesetzt wirkt, funktioniert hier wie selbstverständlich. Wir haben Leute, die sich darum, kümmern, dass jeder die Cola trinken kann, die er am liebsten mag, dass wir um 13 Uhr gemeinsam Mittag essen und die Ausstattung erhalten, die wir brauchen, um unsere Arbeit gut zu machen. Meine Aufgabe ab dem 1. April ist es, die Kompetenzen der AI-Gruppe nach außen zu tragen. Ich habe schon in meinen ersten Stunden so viel Potenzial und spannende Kollegen gesehen, über das wir einfach erzählen müssen. Außerdem werde ich in allen Projekten eingebunden sein, in denen Text gebraucht wird. Es gibt aber natürlich auch große Pläne – aber die bleiben erstmal geheim.  

Wenn du dich in fünf Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Gedruckte-Zeitung-Leser, Kinderbespaßer, Griller, Dortmunder und mittelmäßiger Torwart. 


Kontakt
Tobias Kestin
tobias.kestin@gruppe.ai

Nichts mehr verpassen! gruppe.ai/newsletter-abonnieren