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Westnetz gewährt exklusive Einblicke: Digitalisierung der Energiebranche

|   Gruppe.ai

Deutschlandweit gibt es ungefähr 5.000 Umspannanlagen, die dafür sorgen, dass der Strom aus den Kraftwerken sicher und zuverlässig in unsere Haushalte kommt. Ein Umspannwerk durften Stephan Bökelmann und Mario-Andreas Stahl besuchen.

Dr. Daniel Hölker, Referent für Informations- und Kommunikationstechnik bei Westnetz, stellte Mario und Stephan das Umspannwerk im rheinischen Mettmann vor. Die moderne Anlage “Am schwarzen Pferd” versorgt etwa 8.8000 Hausanschlüsse mit Energie und benötigt dafür ein 480 Kilometer langes Netz. “Wir haben enorm großen Respekt vor der Ingenieursleistung, die in jedem Detail des Werkes steckt”, zeigt sich Mario-Andreas Stahl, Vertriebsleiter der AI Gruppe, im Anschluss des eintägigen Besuches beeindruckt.

Das macht ein Umspannwerk

Das Umspannwerk in Mettmann ist die Schnittstelle zwischen den verschiedenen Spannungsnetzen: Überlandleitungen transportieren den Strom auf Höchstspannungsebene bis 380.000 Volt, um den Energieverlust auf ein Minimum zu reduzieren. In Umspannanlagen wird der Strom der Überlandleitung teilweise über mehrere Stufen auf niedrigere Spannungsebenen für Haushalte und Industrie transformiert, bzw. umgekehrt, wenn Strom zurück in das Überlandleitungsnetz gespeist wird - etwa von Solar- oder Windenergieanlagen. Westnetz deckt mit ihren Umspannwerken Spannungsbereiche bis 110.000 Volt ab. 

Digitalisierung birgt riesige Chancen für die Energiebranche

Daniel Hölker, Stephan Bökelmann und Mario-Andreas Stahl trafen sich aber nicht nur zur Besichtigung des Umspannwerkes und der Technik, sondern vor allen Dingen, um sich über die Chancen und Perspektiven der Digitalisierung in der Energiebranche zu unterhalten. “Und dafür eignet sich der Westnetz-Standort in Mettmann hervorragend”, findet Mario-Andreas Stahl. Denn neben dem Umspannwerk betreibt Westnetz dort ein Trainingszentrum für die über 5.800 Mitarbeiter zwischen Emsland bis Hunsrück, von der niederländischen Grenze bis ins Weserbergland. 

Trainingspark beeindruckt Stephan und Mario-Andreas

Zum einen können hier Mitarbeiter gefahrlos den Umgang mit einem Schaltpark trainieren, der sogar mit 10.000 Volt betrieben werden kann, zum anderen testet Westnetz in Mettmann neue Technologien unter realen Bedingungen. Dazu gehört zum Beispiel der E-Feld Detektor, der Mitarbeiter warnt, wenn sich dieser in einer möglicherweise gefährlichen Situation befindet. In der fachlich tiefen Diskussion mit Dr. Hölker gewannen Bökelmann und Stahl neue Einblicke in die Visionen der Energiebranche 4.0. “Westnetz ist ein Vorreiter und nutzt schon heute die Errungenschaften der Digitalisierung. Durch die ständigen Weiter- und Neuentwicklungen wird die Energiebranche im Allgemeinen und Westnetz im speziellen noch stärker von der Welt 4.0 profitieren”, ist Stephan Bökelmann überzeugt. Von diesen Errungenschaften des größten deutschen Stromnetzbetreibers profitiert nicht nur das Unternehmen, sondern auch rund 7,5 Millionen Menschen, die im Einzugsgebiet der Westnetz leben und arbeiten.

Kontakt zwischen Westnetz und AI-Gruppe entstand auf der DS Ruhrgebiet

Mit dem Besuch in Mettmann lösen Hölker, Bökelmann und Stahl übrigens ein fast zweijähriges Versprechen ein: Das Trio hat sich damals auf der Data Science Ruhrgebiet, der Konferenz für Datenspezialisten in Bochum, kennengelernt und schon damals über zahlreiche Ansätze der Digitalisierung diskutiert. Nun bot Hölker den Vertretern der AI-Gruppe noch tiefere Insights in eine Branche, die sich in einem starken Digitalisierungs-Wandel befindet. Für Physiker Stephan Bökelmann war der Ausflug in die Welt der Hochspannung eine gelungene Abwechslung zu seinem “Alltag”: “Für die exklusiven Einblicke und spannenden Diskussionen können wir uns nur bedanken”, sagt Stephan Bökelmann.

Westnetz GmbH betreibt fast 190.000 Kilometer großes Stromnetz

Westnetz, eine Tochter der Westenergie-Gruppe, die zu E.ON gehört, versorgt Wohnhäuser und Industrieanlagen auf einer etwa 51.000 Quadratkilometer großen Fläche mit Strom. Damit ist Westnetz der größte Verteilnetzbetreiber Deutschlands. Etwa 5.800 Mitarbeiter sorgen dafür, dass etwa 7,5 Millionen Menschen verlässlich mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme über 4,7 Millionen Stromanschlüsse und 448.000 Gas-Anschlüsse versorgt werden. Das Team kümmert sich dabei um ein fast 190.000 Kilometer langes Stromnetz und etwa 28.000 Kilometer Gasrohre.